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Haselnuss-Schokomuffins mit Schokoladenkern

Nach Feierabend lege ich mich gerne mit meinem Tablet auf Sofa und stöbere – auf der Suche nach neuen Rezeptideen – die Blogs meiner favorisierten Koch- und Back-Blogger durch.

Dabei bin ich unter anderem auf das Rezept für schnellen Schockkuchen vom Blech von Ann-Katrin, der Autorin des Blogs Penne im Topf gestoßen. Allein die Bilder zu diesem Rezept haben mich so angefixt, dass ich sofort aufgesprungen und zum Kühlschrank gerannt bin, um nachzusehen ob ich alle erforderlichen Zutaten – oder entsprechende Substitute – daheim habe.

Ich habe das Originalrezept halbiert und ein paar Zutaten ein wenig variiert. Dabei herausgekommen sind super fluffige Haselnuss-Schokomuffins mit Schokoladenkern.

Für die Haselnuss-Schokomuffins mit Schokoladenkern braucht ihr:

125 g weiche Margarine
125 g Vollrohrzucker
1 TL Vanilleextrakt
3 Eier
125 g Mehl
1 Prise Salz
1 Pkt. Weinsteinbackpulver
1 TL Back-Kakao
1 Tl Zimt
30 ml Hafermilch
60 g gemahlene Haselnüsse
40 g Haferflocken
ca. 1/2 Tafel Schokolade

Und so geht’s:

1. Mehl, Weinsteinbackpulver, Kakao und Zimt miteinander vermischen. In einer weiteren Schüssel Margarine, Vollrohrzucker und Vanilleextrakt schaumig schlagen. Die Eier – eins nach dem anderen – unterrühren, bis sich alle Zutaten zu einer cremigen Masse verbunden haben.
Butter - Zucker - Mischung cremig rühren
Mehl zu den flüssigen Zutaten zufügen
2. Die Mehlmischung zu den feuchten Zutaten sieben (das verhindert Klümpchen), die Hafermilch ebenfalls hinzufügen und alles zu einem homogenen Teig verrühren. Ganz zum Schluss Nüsse und Haferflocken unterheben.
Haselnuss-Haferflocken-Mischung
3. Den Teig in entsprechende Muffinförmchen füllen. (Bei mir hat es für 14 Muffins gereicht.) Die Schokolade in entsprechend viele Stückchen brechen und jeweils ein Stückchen in einem der Muffins versenken.
Haselnuss-Schokomuffins mit Schokoladenkern
4. Anschließend kommt das Ganze bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 18-20 Minuten in den Ofen.

Nachgebacken: Nuss-Nougat-Muffins mit Koriander {vegan}

Diese extrem leckeren Muffins basieren auf dem Rezept für Nuss-Nougat-Kuchen mit Koriander und Orange, gefunden auf dem großartigen Blog Veganpassion. Ich muss zugeben, dass ich zunächst sehr skeptisch war, was die Sache mit dem Koriander angeht. Ich liebe Koriander in asiatischen oder arabischen Eintöpfen oder Currys, aber im Kuchen?!
Andererseits gebe ich auch gerne Kakao an mein Chili sin Carne, also warum nicht auch mal in der anderen Richtung experimentierfreudig sein. Ich vermute, dass sich die Zutaten durchaus variieren lassen, ich habe mich jedoch weitgehend an das Originalrezept gehalten und nur minimale Veränderungen vorgenommen. Das Originalrezept, übrigens eigentlich für eine 18 cm Kastenform ausgelegt, findet ihr HIER. Bei mir hat es für 12,5 Muffins gereicht.

Ihr baucht:

160 g Mehl
80 g Haselnüsse, gemahlen
1 EL Stärke
90 g Zucker
1/2 Pck. Weinsteinbackpulver
1 Vanilleschote
Schale einer halben Orange
1 Prise Salz
1/2 TL gemahlenen Koriander
50 ml Sonnenblumenöl
40 ml Orangensaft
200 ml Wasser
20 g gehackte Cashews
100 g Nougat

 

Und so geht’s:

1. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

2. Die trockenen Zutaten (bis auf die gehackten Cashews) in eine große Schüssel geben und vermischen. Die Vanilleschote längs halbieren, das Mark mit  Rückseite eines Messers herauskratzen und ebenfalls zu den trockenen Zutaten geben.

3. Wasser, Saft und Öl hinzufügen und alles zu einem homogenen Teig verrühren. Zum Schluss die Cashews unterheben. Nun so viel der hellen Teigmasse in die Muffinförmchen füllen, dass diese etwa zur bis zu Hälfte feüllt sind.

4. Nougat im Wasserbad schmelzen und mit dem restlichen Teig verrühren. Diesen auf den hellen Teig geben und mit einer Gabel kurz hindurchfahren, so dass ein Marmorkuchenmuster entsteht.

5. Die Muffins bei 160°C Umluft für etwa 20 – 25 Minuten backen. Hierbei unbedingt eine Stäbchenprobe machen, bevor ihr die Muffins aus dem Ofen nehmt.

6. Die Muffins vollständig auskühlen lassen, sonst kann es euch passieren, dass sie sich nicht gut aus dem Papier lösen lassen.

Prokrastinations-Muffins

Prokrastinations-Muffins

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Eigentlich wollte ich heute ja sooo viel erledigen… endlich mal das Altpapier aus dem Keller entsorgen.. mal wieder zum Sport und die letzten Unterlagen für die Steuererklärung zusammensuchen, und, und, und…

Während ich also etwas gedankenverloren auf meinen Monitor starre, um mich für die kommenden Aufgaben zu wappnen, fällt mir plötzlich ein:

Da sind ja noch Eier im Kühlschrank. – Müssen die nicht langsam mal weg? – Sind die überhaupt noch gut?

Also besser schnell mal nachsehen.

Die Eier sind noch gut, aber nur noch wenige Tage. – Was könnte man denn damit anstellen? Muffins vielleicht; müsste eigentlich noch alles an Zutaten im Haus sein…

Und so kam, was kommen musste: Anstatt mich mit der Steuer rum zu schlagen habe ich mich meinen Prokrastinations-Muffins gewidmet.

Für leckere Prokrastinations-Muffins braucht ihr:

2 Tassen (a 150 ml) Mehl
1 Tasse Zucker
2 Eier
1 TL Weinstein Backpulver
1/2 Tasse Mineralwasser
1 Prise Salz
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Pkt. Vanillezucker
1/2 Tasse Sonnenblumenöl
ca. 50 g Schokolade (optional)

Und so geht’s:

1. Zunächst die Schokolade schmelzen und zum Abkühlen beiseite stellen. Den Backofen auf 180°C vorheizen.

2. Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. Dann Eier und Mineralwasser hinzugeben und den Teig geschmeidig rühren. Zum Schluss kurz das Öl unterrühren.

3. Den Teig in zwei Hälften teilen und die eine Hälfte mit der geschmolzenen Schokolade vermischen.

4. Jeweils 1-2 Esslöffel hellen und dunklen Teig in ein Muffinförmchen füllen und die Muffins bei 180°C für ca. 20 Minuten backen.

Fertig sind die leckeren Prokrastinations-Muffins.

P.S. Die anderen Dinge erledige ich dann einfach morgen! – Wobei… ich glaube da ist noch frisch Hefe im Kühlschrank… ist die überhaupt noch gut?! Mal nachsehen… ;)

Süßkartoffel-Kuchen mit Cranberries und herrlichem Orangenaroma

Als ich diesen Kuchen seinerzeit meinen Liebsten vorsetzte, antwortete ich auf die Frage: „Wat is dat denn für’n Kuchen?“ mit mit einem ausweichenden: „Nusskuchen mit Orangenaroma.“ Die Süßkartoffel, die ein essenzieller Bestandteil dieses Kuchens ist, verschwieg ich vorerst, denn wie man bei uns im Ruhrpott zu sagen pflegt: „Wat der Buur nich kennt, dat frisst er nich.“ Erst nachdem der Kuchen komplett verfuttert war, offenbarte ich die zusätzlichen Ingredienzien. Die Reaktionen reichten von Achselzucken, über Erstaunen bis hin zu Kopfschütteln. (Wat ihr jungen Hüpfer immer mit diese neumodischen Rezepte habt.) Dennoch waren sich alle in einem Punkt einig: Lecker war’s schon.

Am besten ist es diesen Kuchen bereits ein bis zwei Tage vor dem Verzehr zubereiten und ihn dann in Alufolie gewickelt durchziehen lassen zu lassen.

Für den Süßkartoffel-Kuchen mit Cranberries und Orangenaroma braucht ihr:

ca. 450 g Süßkartoffeln (ungeschält)
1 Bio-Orange
6 Eier (Gr. M), getrennt
150 g Puderzucker
1 Prise Salz
100 g getrocknete Cranberries
50 ml Amaretto
50 ml Apfelsaft
150 g gem. Mandeln
60 g Weichweizengrieß
1 TL Backpulver
1-2 TL Zimt
1 TL Lebkuchen-Gewürz

Und so geht’s:

1. Am besten beginnt man mit dem Vorbereiten der Form – z.B. einer 26cm-Springform. Diese wird mit Margarine einfettet und anschließend mit Grieß ausgestreut.

2. Die Cranberries bekommen zum Einweichen ein kleines Bad in Amaretto und Apfelsaft. (Wenn Kinder mitessen, den Amaretto weg lassen und nur Saft nehmen.) Die Schale der Orange abreiben und anschließend den Saft aus der Frucht auspressen. Beides erst mal beiseite stellen.

3.Die Süßkartoffeln mit Schale ca. 20 – 30 Minuten weich kochen, danach abschrecken, pellen und durch die Presse drücken oder auf der Haushaltsreibe fein reiben. Die Kartoffeln sollten vor der Weiterverarbeitung vollständig auskühlen.

4. Die sechs Eigelb zusammen mit dem Zucker und der Orangenschale und dem Salz 5 Minuten cremig aufschlagen.
Danach den Orangensaft unterrühren. Cranberries abtropfen lassen. Grieß, Mandeln, Backpulver und Gewürze mischen und zusammen mit den Cranberries unter die Eiercreme rühren. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Teigmasse heben.

5. Den Kuchen in die Form füllen und bei 175°C (150°C Umluft) auf der mittleren Schiene backen. Den Kuchen anschließend aus der Form lösen und komplett auskühlen lassen. Den abgekühlten Kuchen in Alufolie wickeln und ein bis zwei Tage durchziehen lassen.

P.S. Ich hab dem Kuchen übrigens kurz dem Servieren noch einen leckeren Chai-Tee-Guss verpasst. Hierzu einfach ein wenig Chai-Tee aufbrühen, leicht abkühlen lassen und mit Puderzucker vermischen. Den Guss über den Kuchen geben, nach blieben verzieren und fest werden lassen.

Des Welt besten Freundes liebster Marmorkuchen

Wenn ich den weltbesten Freund nach seiner Meinung in Sachen Kuchen frage, bekomme ich stets dieselbe Antwort: „Warum machst du nicht einfach einen Marmorkuchen?“
Dabei lässt der Argumente wie: „Ich habe schon die letzten (gefühlten hundert) Male Marmorkuchen gemacht“ oder „Ich würde gerne mal ein anderes Rezept ausprobieren“ nur ungern gelten. Andere Kuchen oder Torten „ohne Marmor“ werden toleriert, aber nicht ohne die Bemerkung verspeist, dass ein Marmorkuchen vielleicht doch besser gewesen sei. Durch des Welt besten Freundes Leidenschaft für Marmorkuchen bin ich inzwischen zu einer Beinahe-Expertin geworden… zumindest kann ich das Rezept mittlerweile auswendig.
Wie das bloß kommt?! ^^

Für Chriz‘ Lieblingskuchen braucht man:

200 g zimmerwarme Margarine
160 g Zucker + 120 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Prise abgeriebene Zitronenschale
6 Eigelb
6 Eiweiß
1 Prise Salz
280 g Mehl
1/2 Pkt. Backpulver
100 ml Milch
30 g Kakaopulver
2 EL Rum (optional)

Und so geht’s:

1. Margarine zusammen mit 160 g Zucker, Zitronenschale und Rum cremig rühren. Die sechs Eigelbe nach und nach dazu geben und gut unterrühren.

2. Die Eiweiße zusammen mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen, dabei nach und nach den restlichen Zucker (120 g) zugeben.

3. Mehl und Backpulver sieben und abwechselnd mit der Milch unter die Butter-Zucker-Eigelb-Masse rühren. Anschließend die Hälfte des Teiges in eine separate Schüssel geben und mit dem Kakao verrühren.

4. Zu guter letzt wird noch der Eischnee untergehoben. Hierfür jeweils die Hälfte des steif geschlagenen Eiweißes unter den hellen und die andere Hälfte unter dunklen Teig heben.

5. Nun erst den hellen, dann den dunklen Teig in eine gefettete Form füllen. Mit einer Gabel spiralförmig durch beide Teige fahren, so dass ein typisches Marmorkuchenmuster entsteht.

6. Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180° C Ober- Unterhitze (ca. 150 – 160° Umluft) für etwa 60 Minuten backen.