Category Archives: Hauptspeisen

Gelbes Thai-Curry mit Gemüse

Gelbes Thai-Curry mit Gemüse

posted in Hauptspeisen, Kochen on by with 1 Reply

Ich ♥ Thai-Curry! Es gibt kaum ein Gericht, das ähnlich einfach zuzubereiten und dabei so gesund und lecker ist wie Thai-Curry in verschieden Variationen.
curry
Alles was man dazu braucht ist:

  • 200 ml Kokosmilch
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 – 1 TL Rote, Grüne oder Gelbe Thai-Currypaste
  • 750g Gemüse
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/2 – 1 EL  Zucker
  • 1 Hand voll Nüsse
  • optional: Soja Bratstreifen
  • Für die Beilage: Reis oder Brot

 

Und so geht’s:

1. Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.
2. Currypaste in einen Topf anschwitzen, bis die Geürze zu duften anfangen.
3. Mit Kokosmilch und Brühe ablöschen, das Gemüse hinzugeben solange mitkochen, bis das Gemüse gar ist, aber noch Biss hat.
4. Das Thai-Curry mit Zitronensaft, Sojasauce und Zucker abschmecken.
5. Mit Nüssen bestreut servieren.

Noch ein paar Worte zur Thai-Currypaste:
In der Thailändischen Küche kennt man verscheiden Currypasten, die alle mit unterschieden Gewürzen zubereitet werden und unterschiedliche Schärfegrade haben. Mit einem Anteil von rund 50 % grüne thailändischen Chilis, ist die grüne Currypaste der Spitzenreiter in puncto Schärfe. Diese Currypaste sollte nur in geringeren Mengen zum Einsatz kommen, sonst schmeckt ihr nichts mehr vom restlichen Essen. Die rote Currypaste ist im Vergleich zu der grünen Variante, zwar nicht ganz so scharf, hat aber immer noch genug „Bums“, um Untrainierten Scharfessern den Schweiß auf die Stirn zu treiben.

Wer es lieber etwas milder mag, dem empfehle ich die Panaeng Currypaste, oder die gelbe Currypaste (übrigens mein persönlicher Favorit, weil sie so herrlich aromatisch ist), die zwar ursprünglich nicht zur klassischen Thai-Küche gehört, aber  inzwischen recht weit verbreitet ist.
Die Massaman Currypaste ist eine Spezialität aus Südthailand. Sie bildet die Grundlage für das bekannte Massaman Curry, das mit Kartoffeln, Rindfleisch und Erdnüssen zubereitet wird.

Gegesessen wird Thai-Curry übrigens ganz traditionell mit Löffel und Gabel, wobei die Gabel in der linken und der Löffel in der rechten Hand gehalten werden. Mit der Gabel wird das bereits mundgerecht zugeschnittene Gemüse dann auf den Löffel geschoben und damit in den Mund transportiert – niemals jedoch mit der Gabel.  Eine Gabel in den Mund zu nehmen ist ein Thailand ebenso verpöhnt, wie bei uns das Ablecken des Messers bei Tisch.

„Kümmes“ rot-weiß

posted in Hauptspeisen, Kochen on by with No Comments

Kürbis aus dem Ofen

Kümmes? Was zum Kuckuck sind Kümmes, wird sich der ein oder andere vielleicht fragen. Hierbei handelt es sich mit nichten um ein exotisches Gewürz, auch nicht um einen ausgefallenen Drink oder gar um ein super innovatives neues Gericht. Bei Kümmes handelt es sich um einen eigens für dieses Rezept kreierten Neologismus – also eine Wortneuschöpfung bestehend aus den Worten „Kürbis“ und „Pommes“ = „Kü-mmes“.
Klar hätte ich mein auch einfach „gebackene Kürbisspalten“ oder „Ofenkürbis“ nennen können – hab ich aber nicht, weil mir „Kümmes“ viiiel besser gefällt. ;)

Das Rezept ist absolut easy in der Zubereitung, gesund, fett und kalorienarm und geht auch noch ziemlich schnell. Am besten eignet sich übrigens Hokkaido-Kürbis, da man sich bei dieser Sorte das lästige schälen ersparen kann.
Für 2 Personen braucht ihr etwa:

  • 800 g Kürbis (netto)
  • 2 EL Knoblauchöl
  • Salz
  • eure Lieblingskräuter und -gewürze (in meinem Fall Rosmarin, Oregano, Pfeffer, etwas Paprika edelsüß?

Außerdem:

  • 250 g (Soja-) Joghurt
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • Oregano und etwas Salz

Und so geht’s:

1. Kürbis waschen, halbieren, die Kerne entfernen und das Kürbisfleisch in dünne Scheiben schneiden, so das aus dem Kürbis „Kümmes“ werden.

2. Kürbis in einen Gefrierbeutel geben, Öl, Kräuter und Gewürze zugeben, den Beutel verschließen und dann:
„Shake it Baby“ solange bis der Kürbis gleichmäßig mit der Kräuter- / Gewürzmischung überzogen ist.

3. Backofen auf 250°C vorheizen. Den Kürbis auf ein Backblech geben, darauf verteilen und für ca. 15-20 Minuten im Ofen, auf der obersten Schiene backen.

4. Tomatenmark in eine Schüssel geben, mit einem kleinen Schluck Wasser verrühren und mit Oregano und Salz abschmecken.

5. Die fertigen „Kümmes“ aus dem Ofen holen, auf zwei Tellern verteilen und mit jeweils einem Klacks Joghurt und Tomatenmark-Ketchup servieren.

„Grillen für Spießer“

Wer denkt, dass grillen nur etwas für passionierte Fleischliebhaber ist, der hat wahrscheinlich noch nie probiert, wie gut gegrilltes Gemüse, Maiskolben oder Feta vom Grill schmecken.

Gemüsespieße

Bei diesem leckeren Gemüsespießen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Einfach das Lieblingsgemüse in mundgerechte Häppchen schneiden, auf einen Holzspieß stecken und ab damit auf den Grill. Am besten benutzt ihr für die Spieße Alugrillschale, damit euch das Gemüse nicht verbrennt. Mit etwas Knoblauchöl oder Kräuterbutter bestrichen, werden die Spießchen besonders würzig.

Ebenfalls sehr zu empfehlen sind gegrillte Maiskolben. Die Maiskolben gibt es in vielen Supermärkten bereits vorgegart und vakuumverpackt zu kaufen.  Wer lieber frische Maiskolben verwendet, sollte diese vor dem Grillen für etwa 20 Minuten in ungesalzenem Wasser kochen. Anschießend die Maiskolben auf Spieße stecken und ab damit auf das heiße Rost. Dort von allen Seiten so lange brutzeln lasen, bis der Mais eine schöne goldbraune Färbung hat. Zusammen mit etwas Kräuterbutter und einer Prise Salz, schmeckt der Mais besonders gut. Ein  kleiner Tipp am Rande: Es empfiehlt sich eine Servierte griffbereit zu haben, denn Mais mit Kräuterbutter zu essen, ist eine ganz schöne Sauerrei!

Maiskolben vom Grill

 

Couscous-SalatNicht immer reicht die Zeit um ein aufwändiges oder langwieriges Gericht zu kochen. Wenn’s bei mir mal schnell gehen muss, dann greife ich meist auf meine „Geheimwaffe“ Couscous zurück. Dieser muss nämlich nicht gekocht, sondern nur mit kochendem Wasser überbrüht werden und braucht dann nur noch fünf Minuten zum Ausquellen.

Perfekt für ein schnelles Mittag oder Abendessen!

Für den quick & dirty Couscous-Salat braucht ihr:

200 g Couscous
2 Möhren
1 Paprika
200 g kleine Tomaten
1 kleine Dose Mais
1 kleine Zucchini
Salz
Pfeffer
1 TL Agavendicksaft
50 ml Orangensaft
1/2 – 1 TL Kreuzkümmel
400 ml kochendes Wasser
etwas Olivenöl
1 Spitzer Zitronensaft

Außerdem:
300 g Sojajoghurt

Und so geht’s:

1. Das Gemüse waschen, putzen und in dünne Scheiben bzw. kleine Würfel schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Möhren bei starke Hitze für drei Minuten kräftig anbraten. Anschießend die Hitze reduzieren Zucchini und Paprika dazugeben und für weitere drei Minuten mitbraten. Agavendicksaft hinzugeben und leicht karamellisieren lassen. Das Gemüse mit dem O-saft ablöschen und für einige Minten köcheln lassen.

2. Couscous zusammen mit ca. einem halben Teelöffel Salz in eine große Schüssel geben. 400 ml Wasser im Wasserkocher zum kochen bringen, den Couscous damit übergießen und abgedeckt quellen lassen.

3. Nun geht’s schon zum großen Finale: Das angebratene Gemüse zusammen mit dem Mais und den Kirschtomaten zum Couscous geben. Kreuzkümmel und Zitronensaft zugeben und alles nachmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Den Salat am besten noch lauwarm zusammen mit einem großzügigen Klecks Sojajoghurt genüsslich verspeisen.

Vollkorn-Gemüse-Pizza
Pizza gehört definitiv zu meinen Top-Favoriten, wenn es um die Frage geht: Was kochen wir heute? Seit einiger Zeit bevorzuge ich die vegane Variante dieses Gerichts, obwohl ich durchaus kein Kostverächter bin, wenn es um Käse geht. Doch gerade bei dieser Vollkorn-Gemüse-Pizza kommt der Geschmack des frischen Gemüses meiner Meinung nach ohne eine fingerdicke Käseschicht viel besser zur Geltung. Für den Teig verwende ich für gewöhnlich Dinkelvollkornmehl und für die Sauce Stückige Tomaten aus der Dose, Salz, Pfeffer und ein paar frische Kräuter.

Für ein Backblech Vollkorn-Gemüse-Pizza braucht ihr:

Teig:
350 g Vollkorndinkelmehl
1/2 Würfel frische Hefe
1 EL Honig
150 -200 ml lauwarmes Wasser
1 EL Olivenöl
1 TL Salz

Sauce:
400 g stückige Tomaten aus der Dose
Salz
Pfeffer
frischer Kräuter (Oregano, Basilikum, etc.)

Belag:
frisches Gemüse der Saison

1. Aus den oben genannten Zutaten einen Hefeteig herstellen und diesen für mindestens 30 Minuten Vollkorn-Gemüse-Pizza gehen lassen. Ich lasse meinem gerne auch für einige Stunden gehen, dabei muss man jedoch darauf achten, dass der Teig nicht austrocknet. Dazu kann man den Hefeteig entweder mit mehl bestäuben, leicht mit Öl bestreichen oder in eine locker mit einem Deckel verschließbare Dose geben.

2. Für die Sauce mische ich nur Tomaten, Gewürze und Kraüter zusammen und lasse die ganze Schose einmal kurz aufkochen.

3. Wenn der Teig ordentlich aufgegangen ist, diesen auf einem Backblech ausrollen und noch mal für ein paar Minten gehen lassen. Das Gemüse klein schneiden.

4. Jetzt wird es ernst: Die Tomatensauce ruhig dick auf dem Teig verteilen und mit einer ordentlichen Schicht Gemüse belegen. Anschließend die Vollkorn-Gemüse-Pizza bei ca. 200°C für ungefähr 20 – 25 Minuten backen.

Dazu passt übrigens super ein veganes Pesto aus Pinienkernen, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Basilikum.