Category Archives: Süßes

Nicecream: gesundes Bananeneis (roh, vegan)

Die Nicecream – eine roh-vegane Eiscreme aus gefrorenen Bananen – ist mir nun schon auf einigen Foodblogs begegnet, aber es verging einige Zeit, bis sich selbst dazu kam das Rezept auszuprobieren.
Wobei man hier eigentlich kaum von „Rezept“ sprechen kann, denn die Zubereitung könnte einfacher kaum sein.
Alles, was man benötigt um eine herrlich cremige Nicecream herzustellen, sind reife Bananen, ein Gefrierfach und einen Mixer. Jegliche weitere Zutat dient eigentlich nur dazu, dieses pornös-leckere Bananeneis noch ein kleine bisschen geiler zu machen.

{Bloparade Eis:} Oreo-Frozen-Yoghurt

Eis,Eis, Baby…

Blogparade: Eis Wie schon so oft stieß ich beim abendlichen Stöbern durch meine Liebingskochblogs auf etwas, dass sofort meine Begeisterung weckte:
Das Blog Küchen Atlas läd zur Blogparade Eis!

In den letzten warmen Sommertagen, haben der weltbeste Freund und ich unsere Leidenschaft für selbstgemachen Frozen Yoghurt entdeckt.
Anfangs versuchten wir es ohne Eismaschine. Das ist durchaus machbar, erfordert aber ein bisschen Geduld und ein gutes Timing. Andernfalls wird das Eis zu fest oder zu flüssig.

Vergangene Woche gelang es mir meiner Mama ihre Eismaschine vorübergehend abzuschwatzen. Mit diesem tollen Teil gelingt der Frozen Yoghurt innerhalb kürzester Zeit und bekommt dabei die perfekte Konsistenz!

Für leckeren (kalorienarmen) Frozen Yoghurt braucht ihr:
500 g Naturjoghurt
1/2 Tl Stevia
1-2 Tl Bio-Vanille-Extrakt
2 Oreos
Toppings nach Wahl und Geschmack

Und so geht’s:
1. Joghurt mit Stevia und Vanille-Extrakt verrühren und in die Eismaschine geben. Eismaschine starten und warten, bis der Frozen Yoghurt die gewünschte Konsistenz erreicht hat. (Dauert etwa 20-30 Minuten)

2. Frozen Yoghurt in eine Schüssel geben, Oreos zerbröseln und zusammen mit den anderen Topping zum Frozen Yoghurt geben.

3. In die Sonne legen und genießen.

PS.: Wenn ihr keine Mama hab, von der ihr eine Eismaschine borgen könnt, dann gelingt das ganze auch im Gefrierfach. Bis zu gewünschten Konsistenz dauert es hier 1-1,5 Stunden. Dabei ist es wichtig das Eis regelmäßig durchzurühren, damit sich keine zu großen Eiskristalle bilden.

Extra dicke & fluffige Pancakes

Feierabende, an denen man zu aufgekratzt ist um sich auf Sofa zu legen, aber doch zu ausgelaugt (=Synonym für zu faul) für Sport, sind prädestinierte “Back-Tage”.
Da ich solche Tag in der Regel nicht plane (ich weiß ja vorher nicht immer, wann ein Arbeitstag stressig wird), muss ich immer mit den Zutaten vorlieb nehmen, die ich noch zu Hause habe.
Nachdem ich den Inhalt des Kühl- und des Vorratsschrankes kritisch geprüft und eine entsprechende musikalische Untermalung (in diesem Fall Stone Sour) ausgewählt hatte, machte ich mich an Werk:

Meine Mission: Extra dicke & fluffige Pancakes

Meine Pancakes sind inspiriert von dem Rezept für Buttermilch Pancakes von Ann-Katrin, der Verfasserin des wunderbaren Blogs Penne im Topf. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist Buttermilch ein essentieller Bestandteil der Pancakes im Originalrezept. Ich habe mich in meiner Variante für Naturjoghurt anstelle der Buttermilch entschieden. Warum?! Ganz einfach, weil ich keine Buttermilch im Haus hatte.

Das Ergebnis kann sich auch mit der Joghurt-Variante sehen und schmecken lassen!

Und das sind die Zutaten für Extra dicke & fluffige Pancakes:
3 El Margarine
400 g Naturjoghurt
2 Bio-Eier (Gr. L)
150 g Mehl (Typ 405)
100 g Vollkornmehl
1 Pkt. Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
50 g Zucker
1-2 EL Vanilleextrakt
ca. 100 ml Milch

Und so geht’s:

1. Margarine in der Mikrowelle oder in einem Topf schmelzen und abkühlen lassen.

2. Zucker, Salz, Mehl und Backpulver vermischen. Eier mit Joghurt und Vanilleextrakt verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Alles miteinander verrühren. Dabei so viel Milch zugeben, dass ein zähflüssiger Teig entsteht.

3. Margarine zum Teig geben und diesen für ca. 10 Minuten ruhen lassen.

4. Öl in einer Pfanne erhitzen. Sobald die Pfanne heiß genug ist (mittlere Temperatur) pro Pancake 1-2 EL Teig in die Pfanne geben und von jeder Seite goldgelb backen lassen.

Weißes Schokoladen-Mousse {vegan}

Dieses vegane weiße Schokomousse habe ich für eine Freundin zum Geburtstag zubereitet. In der Variante als dunkles Schokomousse ist dieses Rezept ziemlich simpel und schnell zubereitet. Die weiße Creme hingegen hat mich doch vor einige Herausforderungen gestellt – angefangen mit der Hauptzutat – der weißen Schokolade:
Die ist nämlich normalerweise alles andere als vegan. Blöd, wenn man einen veganen Nachtisch mit weißer Schokolade zubereiten möchte…
In meinem Lieblings-Reformhaus sagte man mir zu diesem Thema: „So wat jibbet, ham wa aber nicht da.“
Aha. So weit so gut.
Fündig wurde ich schließlich im örtlichen Bio-Markt, wenngleich ich dort nur die Sorte Stracciatella-Kirsch zu kaufen bekam. Aber sei’s drum. Also nichts wie ab nach Hause und gleich in die Küche mit meiner „Trophäe“.

Dort lief zunächst alles nach Plan. Fix die aufschlagbare Sojasahne steif geschlagen und mit der Schokolade ab ins Wasserbad. Doch schon sah ich mich mit den nächsten Problemen konfrontiert.

1. Problem: Die vegane Schoki schmilzt nicht wie „normale“ Schokolade.
Anfangs sah es noch ganz gut aus, aber schon nach einigen Minuten befand sich in meiner Schüssel nur noch ein undefinierbarer Klumpen statt einer flüssigen Schokomasse.

2. Problem: Stracciatella bedeutet: Die weiße Schokolade enthält dunkle Schokostückchen. Was passiert wohl, wenn man eine solche Schokolade schmilzt, bzw. es versucht?
Richtig, das ganze wird beige!

Na prima! Nun hatte ich also einen beigen Schokoladenklumpen mit Kirschstückchen.

Ich versuchte das ganze zu retten, indem ich zunächst etwas Sojasahne zu meinem Schokoklumpen gab, in der Hoffnung die Masse damit wieder glatt rühren zu können. Dieser Teil meines Rettungsplan ging schon mal auf, obschon das Ergebnis eine dünnflüssige karamellfarbene Suppe war. Diese rührte ich vorsichtig unter die übrige Sojasahne. Das Resultat: Eine hellbeige nicht mehr ganz so dünnflüssige Suppe.

„Vielleicht wird meine Sojasuppe im Kühlschrank etwas fester.“, dachte ich, doch als ich nach 3 Minuten nachschaute hatte die „Mousse“ immer noch die selbe plämpige Konsistenz.
Ergo; neuer Rettungsversuch:
Ich schüttete einen Teil meiner Creme in einen Topf zurück, fügte einen viertel Teelöffel Agar Agar hinzu, kochte es auf und gab es wieder zu der restlichen Creme.

Der Welt beste Freund, der zu diesem Zeitpunkt die Küche betrat, beäugte mein Machwerk kritisch. „Was soll das sein? Schokoladen-Mousse?! Sieht mehr aus wie Vanillesauce mit Stückchen.“

Ich brummelte genervt zurück, dass das alles an der blöden Schokolade gelegen haben und ich nichts dafür könne! (Ich kann ziemlich sauer werden, wenn etwas in der Küche nicht so klappt, wie ich es gerne hätte. ^^) Der Welt beste Freund verließ ob meiner miserablen Laune fluchtartig die Küche und wagte es auch nicht mehr den Nachtisch zu erwähnen.

Verdrossen stellte das Schoko-Mousse abermals und den Kühlschrank. Vielleicht würde das beigefügte Agar Agar über Nacht ja noch was retten können….

Und siehe da: Am nächsten Tag hatte meine Mousse tatsächlich eine moussige Konsistenz und war genau so fest, wie ich es haben wollte.

weiße Mousse au chocholat vegan

Die weiße Mousse au chocolat hat übrigens auch geschmacklich überzeugt, und wen man einmal den Kniff raus hat, ist es auch gar nicht mehr so kompliziert.

Ihr braucht:

1 Pkt. aufschlagbare Sojasahne (300 ml)
1 Tafel vegane weiße Schokolade
1/4 TL Agar Agar

Und so geht’s:

1. Die gut gekühlte Sojasahne steif schlagen. Die Schokolade fein hacken und zusammen mit ca. 3 – 4 Esslöffeln der Sahne in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze die Schokolade zum schmelzen bringen. Agar Agar in die flüssige Masse geben und alles zusammen zum Kochen bringen.

2. Die Masse für ca. 2 Minuten kochen lassen. Vom Herd nehmen und zunächst zwei weitere Esslöffel der kalten Sojasahne in die heiße Masse geben, um die Temperatur etwas anzugleichen. Anschließend die Schokocreme unter die verbliebene Sojasahne haben und die Mousse für mindestens vier Stunden, am besten über nacht kalt stellen.

Ich geh dann mal Eis holen..

Ich geh dann mal Eis holen..

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Irgendwie ist der Frühling dieses Jahr früher dran, als in den letzten Jahren, oder?
Nicht, dass ich irgendetwas dagegen hätte, ganz im Gegenteil! Ich gehöre zu den Menschen, die Temperaturen unterhalb der 20°C-Marke per se als viiiiel zu kalt empfinden.
Ergo: Frühling im März … läuft!

Falls mich wer sucht.. ich bin an der Eisdiele!