Category Archives: Zitat des Monats

Dem Tier gegenüber sind […] alle Völker […] Barbaren

Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheusslichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen. Können wir uns wundern, dass diese sogenannten Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des Abstieges entgegengehen?

Alexander von Humboldt (1769-1859)

Kaltes Wasser und ne Gingerbrühe….

Herr Jesus, nee […], nun guck sich einer an, für was für Kerls ich da ’ne Runde schmeiße! Kaltes Wasser und ne Gingerbrühe! Zwei Burschen, die sonst noch jedes Tischtuch auslutschen, auf dem mal ’ne Whiskyflasche gestanden hat.

James Joyce (aus: Ulysses)
(Bild:  CC BY-SA 4.0 / James Joyce von Robert Scarth auf Flickr)

Portrait von Johann Wolfgang von Goethe

Vor Ihro Kaiserliche Majestät hab ich, wie immer, schuldigen Respekt. Er aber, sag’s ihm, er kann mich im Arsch lecken!

Johann Wolfgang Goethe (aus: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. Ein Schauspiel)
(Bild:  By Tischbein, Johann Heinrich Wilhelm (1751 – 1829), via Wikimedia Commons)

Es ist die Wirklichkeit, welche die Möglichkeiten weckt, und nichts wäre so verkehrt, wie das zu leugnen. Trotzdem werden es in der Summe oder im Durchschnitt immer die gleichen Möglichkeiten bleiben, die sich wiederholen, so lange bis ein Mensch kommt, dem eine wirkliche Sache nicht mehr bedeutet als eine gedachte. Er ist es, der den neuen Möglichkeiten erst ihren Sinn und ihre Bestimmung gibt,und er erweckt sie.

Robert Musil (aus: Der Mann ohne Eigenschaften)

Portrait von Johann Wolfgang von Goethe

Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen. Das Leben gehört den Lebendigen an, und wer lebt, muß auf Wechsel gefaßt sein.

Johann Wolfgang von Goethe (aus: Wilhelm Meisters Wanderjahre)

(Bild:  By Tischbein, Johann Heinrich Wilhelm (1751 – 1829), via Wikimedia Commons)