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Prokrastinations-Muffins

Prokrastinations-Muffins

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Eigentlich wollte ich heute ja sooo viel erledigen… endlich mal das Altpapier aus dem Keller entsorgen.. mal wieder zum Sport und die letzten Unterlagen für die Steuererklärung zusammensuchen, und, und, und…

Während ich also etwas gedankenverloren auf meinen Monitor starre, um mich für die kommenden Aufgaben zu wappnen, fällt mir plötzlich ein:

Da sind ja noch Eier im Kühlschrank. – Müssen die nicht langsam mal weg? – Sind die überhaupt noch gut?

Also besser schnell mal nachsehen.

Die Eier sind noch gut, aber nur noch wenige Tage. – Was könnte man denn damit anstellen? Muffins vielleicht; müsste eigentlich noch alles an Zutaten im Haus sein…

Und so kam, was kommen musste: Anstatt mich mit der Steuer rum zu schlagen habe ich mich meinen Prokrastinations-Muffins gewidmet.

Für leckere Prokrastinations-Muffins braucht ihr:

2 Tassen (a 150 ml) Mehl
1 Tasse Zucker
2 Eier
1 TL Weinstein Backpulver
1/2 Tasse Mineralwasser
1 Prise Salz
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Pkt. Vanillezucker
1/2 Tasse Sonnenblumenöl
ca. 50 g Schokolade (optional)

Und so geht’s:

1. Zunächst die Schokolade schmelzen und zum Abkühlen beiseite stellen. Den Backofen auf 180°C vorheizen.

2. Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. Dann Eier und Mineralwasser hinzugeben und den Teig geschmeidig rühren. Zum Schluss kurz das Öl unterrühren.

3. Den Teig in zwei Hälften teilen und die eine Hälfte mit der geschmolzenen Schokolade vermischen.

4. Jeweils 1-2 Esslöffel hellen und dunklen Teig in ein Muffinförmchen füllen und die Muffins bei 180°C für ca. 20 Minuten backen.

Fertig sind die leckeren Prokrastinations-Muffins.

P.S. Die anderen Dinge erledige ich dann einfach morgen! – Wobei… ich glaube da ist noch frisch Hefe im Kühlschrank… ist die überhaupt noch gut?! Mal nachsehen… ;)

Süßkartoffel-Kuchen mit Cranberries und herrlichem Orangenaroma

Als ich diesen Kuchen seinerzeit meinen Liebsten vorsetzte, antwortete ich auf die Frage: „Wat is dat denn für’n Kuchen?“ mit mit einem ausweichenden: „Nusskuchen mit Orangenaroma.“ Die Süßkartoffel, die ein essenzieller Bestandteil dieses Kuchens ist, verschwieg ich vorerst, denn wie man bei uns im Ruhrpott zu sagen pflegt: „Wat der Buur nich kennt, dat frisst er nich.“ Erst nachdem der Kuchen komplett verfuttert war, offenbarte ich die zusätzlichen Ingredienzien. Die Reaktionen reichten von Achselzucken, über Erstaunen bis hin zu Kopfschütteln. (Wat ihr jungen Hüpfer immer mit diese neumodischen Rezepte habt.) Dennoch waren sich alle in einem Punkt einig: Lecker war’s schon.

Am besten ist es diesen Kuchen bereits ein bis zwei Tage vor dem Verzehr zubereiten und ihn dann in Alufolie gewickelt durchziehen lassen zu lassen.

Für den Süßkartoffel-Kuchen mit Cranberries und Orangenaroma braucht ihr:

ca. 450 g Süßkartoffeln (ungeschält)
1 Bio-Orange
6 Eier (Gr. M), getrennt
150 g Puderzucker
1 Prise Salz
100 g getrocknete Cranberries
50 ml Amaretto
50 ml Apfelsaft
150 g gem. Mandeln
60 g Weichweizengrieß
1 TL Backpulver
1-2 TL Zimt
1 TL Lebkuchen-Gewürz

Und so geht’s:

1. Am besten beginnt man mit dem Vorbereiten der Form – z.B. einer 26cm-Springform. Diese wird mit Margarine einfettet und anschließend mit Grieß ausgestreut.

2. Die Cranberries bekommen zum Einweichen ein kleines Bad in Amaretto und Apfelsaft. (Wenn Kinder mitessen, den Amaretto weg lassen und nur Saft nehmen.) Die Schale der Orange abreiben und anschließend den Saft aus der Frucht auspressen. Beides erst mal beiseite stellen.

3.Die Süßkartoffeln mit Schale ca. 20 – 30 Minuten weich kochen, danach abschrecken, pellen und durch die Presse drücken oder auf der Haushaltsreibe fein reiben. Die Kartoffeln sollten vor der Weiterverarbeitung vollständig auskühlen.

4. Die sechs Eigelb zusammen mit dem Zucker und der Orangenschale und dem Salz 5 Minuten cremig aufschlagen.
Danach den Orangensaft unterrühren. Cranberries abtropfen lassen. Grieß, Mandeln, Backpulver und Gewürze mischen und zusammen mit den Cranberries unter die Eiercreme rühren. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Teigmasse heben.

5. Den Kuchen in die Form füllen und bei 175°C (150°C Umluft) auf der mittleren Schiene backen. Den Kuchen anschließend aus der Form lösen und komplett auskühlen lassen. Den abgekühlten Kuchen in Alufolie wickeln und ein bis zwei Tage durchziehen lassen.

P.S. Ich hab dem Kuchen übrigens kurz dem Servieren noch einen leckeren Chai-Tee-Guss verpasst. Hierzu einfach ein wenig Chai-Tee aufbrühen, leicht abkühlen lassen und mit Puderzucker vermischen. Den Guss über den Kuchen geben, nach blieben verzieren und fest werden lassen.