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„Isch hän jern eene von die Kreppes, bitte!“ – „Hä?!“

„Isch hän jern eene von die Kreppes, bitte!“ „Das hab ich jetzt nicht ganz.. also .. ähm…eenen von was, bitte?“

Ohrenzeugin dieses Dialoges wurde ich, als ich vor einigen Wochen in der Nähe eines Crêpes-Standes auf eine Bekannte wartete. Der Kunde – offenbar ein waschechter Rheinländer – der in schönstem Dialekt nach einem Crêpe verlangte und die Verkäuferin – offensichtlich es rheinischen Dialektes nicht mächtig – fanden schließlich heraus was der jeweils andere von einem wollte und so zog der Herr schon nach wenigen Minuten glücklich mit seinem „Kreppes“ von dannen, währen die Verkäuferin das Geld für den eben verkaufen Crêpe in ihre Kasse legte.

Diese kleine nette Szene brachte mich auf die Idee selbst mal wieder Crêpe zu backen und zwar nach einem Rezept, welches ich vor rund 16 Jahren aus einem französischen Schulbuch abschrieb.
Über die Jahre verfeinerte ich das Rezept nur in Nuancen, die Grundzutaten aber noch immer unverändert:

Für die Crêpes à l’ancienne de livre de classe (oder so) braucht ihr:
250 g Mehl
250 ml Milch (oder Sojadrink)
4 Eier
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
50 g flüssige Butter
1 EL Cognac
1 Prise Orangenabrieb

Und so geht’s:
1. Alle Zutaten miteinander verrühren und für einige Minuten quellen lassen.

2. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Crêpes portionsweise in der heißen Pfanne ausbacken.

3. Nach Belieben füllen (zum Beisiel mit Erdbeeren) und mit Zimt und Zucker bestreuen. Natürlich könnte ihr eure Crêpe auch ganz anders Füllen und gestalten, ganz nach Gusto. Bon appétit.

Crepes