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Das „Die-drei-von-der-Tankstelle-Abschiedsdinner“

„Wenn’se nich hülen kanns, lach’se halt!“

Frei übersetzt: Wenn es zu heulen nicht reicht, dann lache. Nach diesem Motto habe ich mich von zwei lieb gewonnenen Arbeitskolleginnen verabschiedet, die in den vergangenen eineinhalb Jahren meinen Arbeitsalltag mehr als nur einmal erheitert und stets bereichert haben. Klar, Abschiede sind nie schön, aber ein schönes Abendessen mit zwei lieben Freundinnen fällt einem doch viel leichter, als eine tränenreiche Verabschiedung.

Hand in Hand geht alles besser

Gibt es etwas schöneres als Kochen mit Freunden? Wohl kaum – besonders, wenn die Arbeit Hand in Hand von statten geht und schwub di wup ist jeglischges Gemüse, für unser thailändisches Gemüsecurry gewaschen und klein geschnibbelt.

klein geschnittenes Gemüse

Nun das ganze rein in den vorgeheizten Wok, Kokosmilch dazu geben und abwarten, bis das Curry gar ist.

Gemüse im Wok

Die Wartezeit lässt sich gut mit einem Glas Wein und ein paar netten Anekdoten aus eineinhalb Jahren der Zusammenarbeit überbrücken … und natürlich mit jeder Menge Gekicher, Gegacker, Gelächter und ohrenbetäubendem Gesang ;)
Macht’s gut, Mädels – ihr werdet mir fehlen!

Weil so schön war hier noch einmal unser Lied:

Gelbes Thai-Curry mit Gemüse

Gelbes Thai-Curry mit Gemüse

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Ich ♥ Thai-Curry! Es gibt kaum ein Gericht, das ähnlich einfach zuzubereiten und dabei so gesund und lecker ist wie Thai-Curry in verschieden Variationen.
curry
Alles was man dazu braucht ist:

  • 200 ml Kokosmilch
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 – 1 TL Rote, Grüne oder Gelbe Thai-Currypaste
  • 750g Gemüse
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/2 – 1 EL  Zucker
  • 1 Hand voll Nüsse
  • optional: Soja Bratstreifen
  • Für die Beilage: Reis oder Brot

 

Und so geht’s:

1. Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.
2. Currypaste in einen Topf anschwitzen, bis die Geürze zu duften anfangen.
3. Mit Kokosmilch und Brühe ablöschen, das Gemüse hinzugeben solange mitkochen, bis das Gemüse gar ist, aber noch Biss hat.
4. Das Thai-Curry mit Zitronensaft, Sojasauce und Zucker abschmecken.
5. Mit Nüssen bestreut servieren.

Noch ein paar Worte zur Thai-Currypaste:
In der Thailändischen Küche kennt man verscheiden Currypasten, die alle mit unterschieden Gewürzen zubereitet werden und unterschiedliche Schärfegrade haben. Mit einem Anteil von rund 50 % grüne thailändischen Chilis, ist die grüne Currypaste der Spitzenreiter in puncto Schärfe. Diese Currypaste sollte nur in geringeren Mengen zum Einsatz kommen, sonst schmeckt ihr nichts mehr vom restlichen Essen. Die rote Currypaste ist im Vergleich zu der grünen Variante, zwar nicht ganz so scharf, hat aber immer noch genug „Bums“, um Untrainierten Scharfessern den Schweiß auf die Stirn zu treiben.

Wer es lieber etwas milder mag, dem empfehle ich die Panaeng Currypaste, oder die gelbe Currypaste (übrigens mein persönlicher Favorit, weil sie so herrlich aromatisch ist), die zwar ursprünglich nicht zur klassischen Thai-Küche gehört, aber  inzwischen recht weit verbreitet ist.
Die Massaman Currypaste ist eine Spezialität aus Südthailand. Sie bildet die Grundlage für das bekannte Massaman Curry, das mit Kartoffeln, Rindfleisch und Erdnüssen zubereitet wird.

Gegesessen wird Thai-Curry übrigens ganz traditionell mit Löffel und Gabel, wobei die Gabel in der linken und der Löffel in der rechten Hand gehalten werden. Mit der Gabel wird das bereits mundgerecht zugeschnittene Gemüse dann auf den Löffel geschoben und damit in den Mund transportiert – niemals jedoch mit der Gabel.  Eine Gabel in den Mund zu nehmen ist ein Thailand ebenso verpöhnt, wie bei uns das Ablecken des Messers bei Tisch.