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„Grillen für Spießer“

Wer denkt, dass grillen nur etwas für passionierte Fleischliebhaber ist, der hat wahrscheinlich noch nie probiert, wie gut gegrilltes Gemüse, Maiskolben oder Feta vom Grill schmecken.

Gemüsespieße

Bei diesem leckeren Gemüsespießen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Einfach das Lieblingsgemüse in mundgerechte Häppchen schneiden, auf einen Holzspieß stecken und ab damit auf den Grill. Am besten benutzt ihr für die Spieße Alugrillschale, damit euch das Gemüse nicht verbrennt. Mit etwas Knoblauchöl oder Kräuterbutter bestrichen, werden die Spießchen besonders würzig.

Ebenfalls sehr zu empfehlen sind gegrillte Maiskolben. Die Maiskolben gibt es in vielen Supermärkten bereits vorgegart und vakuumverpackt zu kaufen.  Wer lieber frische Maiskolben verwendet, sollte diese vor dem Grillen für etwa 20 Minuten in ungesalzenem Wasser kochen. Anschießend die Maiskolben auf Spieße stecken und ab damit auf das heiße Rost. Dort von allen Seiten so lange brutzeln lasen, bis der Mais eine schöne goldbraune Färbung hat. Zusammen mit etwas Kräuterbutter und einer Prise Salz, schmeckt der Mais besonders gut. Ein  kleiner Tipp am Rande: Es empfiehlt sich eine Servierte griffbereit zu haben, denn Mais mit Kräuterbutter zu essen, ist eine ganz schöne Sauerrei!

Maiskolben vom Grill

 

grüner Smoothie
Seit einiger Zeit sind sogenannte grüne Smoothies im wahrsten Wortsinn in aller Munde – und das vollkommen zurecht! Wer sich und seinem Körper etwas richtig Gutes tun will, dem kann ich nur empfehlen regelmäßig einen solchen Smoothie zu trinken.

Genaue Rezepte findet man zwar im Internet, aber im Grunde kann man genauso gut experimentieren und improvisieren. Der grüne Smoothie besteht zu 50 % aus essbarem Pflanzengrün und zu 50 % aus reifem Obst. Beim PfLanzengrün gilt: je chlorophyllhaltiger, desto besser. Gut geeignet sind zum Beispiel Möhrengrün, oder Kohlrabiblätter, Spinat, Ruccola, oder Endiviensalat. An Obst eignet sich im Grunde alles, was euch schmeckt.
Das Blattgrün und das klein geschnittene Obst werden dann mit etwas Wasser in einen Mixer gegeben und zu einem Smoothie verarbeitet. Ich persönlich mag meinen Smoothie eher dickflüssig und verwende daher weniger Wasser, aber das ist ebenfalls Geschmacksache. Diese Mischung versorget den Körper optimal mit wertvollen Mikroorganismen, essentiellen Aminosäuren, Antioxidantien, vielen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.
Zudem wirken sich die im Blattgrün enthaltenen Bitterstoffe auch noch positiv auf die Linie aus. Sie fördern nämlich eine gesunde Darmflora, kurbeln die Fettverbrennung an und helfen bei Magen-Darm-Beschwerden.

Wer zum ersten Mal einen grünen Smoothie macht, dem würde ich raten mit Mischungsverhältnis von ca. 60-70 Prozent Obst zu 30-40 Prozent Blattgrün einzusteigen, da der Geschmack am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig sein mag.Trotzdem: Probiert es aus! Euer Körper wird es euch danken!

P.S. Für alle die sich anfangs doch nicht so ganz ohne Rezept an die Zubereitung herantrauen, hier eine Mischung, die Mir recht gut schmeckt:

1 Handvoll Blattspinat (TK-Spinat geht auch)
1 Banane
1 Kiwi
1 Pfirsich
150 ml Wasser

Alles in den Mixer werfen und pürieren – sieht etwas giftig aus – schmeckt aber super!