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Life Changing Bread – kleiner Kraftprotz voller gesunder Nährstoffe

Ob das Life Changing Bread mein Leben verändert hat? Nein, das hat es sicherlich nicht. Aber es ist definitiv eine kulinarische Bereicherung für alle, die gerne vollwertige gesunde Brote essen und eine großartige Alternative für jeden der aus gesundheitlichen (oder persönlichen) Gründen auf Gluten verzichten möchten.

Schoko-Overnight Oats mit Banane und Nuss

„Nur wenn du gut frühstückst, kannst du groß und stark werden, Kind!“, hat meine Oma immer gesagt.

 – dafür war ich aber als Kind ein ziemliches Moppelchen.
Möglicherweise stand mein Übergewicht, dass mich noch bis in meine Jugend begleitete, in mehr oder weniger direkten Zusammenhang mit der Tatsache, dass für meine Oma ein gutes Frühstück aus einem ordentlichen Remmel* Graubrot und einem fingerdicken Stück Käse bestand. Zusammengehalten wurde das Ganze von einer Scheibe – und das meine ich genau so, wie ich es sage – „guter Butter“.

Inzwischen – dankenswerterweise habe ich sowohl die Pubertät, als auch das Übergewicht hinter mir gelassen – bin ich zwar immer noch für ein ordentliches Frühstück zu begeistern, allerdings haben sich meine Gewohnheiten etwas gewandelt. Anstelle der etwa 3 Zentimeter dicken Käse-Butter-Knifte und ich bevorzuge eher ein frisches Müsli oder Vollkornbrot mit einer normaldicken Scheibe Käse und etwas Tomatenmark als Bindemittel.

Mein aktueller Liebling in Sachen Frühstück sind jedoch: Overnight Oats mit Kakao, Nüssen und Banane.
– oder auf deutsch: Haferschleim mit Obst ;)

Dieses Frühstück ist gesund, sehr sättigend und wenn man die Kuhmlich durch Pfanzendrink ersetzt, auch noch vegan. Ach und das wichtigste: Es ist VERDAMMT LECKER!!

Für eine Portion braucht ihr:

40 g kernige Haferflocken
1 EL Süßlupinenmehl (optional)
1 EL Nüsse (ich bevorzuge Walnüsse)
1 TL Rohkakao
ca. 300 ml Flüssigkeit (Milch, Pflanzendrink oder Wasser)
1 Banane

Und so geht’s:

1. Haferflocken, Nüsse, Kakao und Süßlupinenmehl mit der Flüssigkeit vermischen und über Nacht abgedeckt im Kühlschrank quellen lassen.

2. Am nächsten morgen das ganze noch einmal gut durchführen, bei bedarf noch etwas Flüssigkeit hinzufügen. Die Banane schälen, klein schneiden und zu den Overnight Oats geben.

3. Das „gute Frühstück“ zusammen mit einer heißen, duftenden Tasse Kaffee genießen. ;)

*Für alle Nicht-Ruhrpottler: Ein Remmel ist eine seeeehr dicke Scheibe Brot.

Grüner Smoothie mit Minze aus Omas Garten

Köstlicher grüner Smoothie mit Erdbeeren, Ingwer und Minze aus Omas Garten. Mehr gesund geht nicht!

Grüne Smoothies – anfangs hab ich sie nur getrunken, weil sie angeblich so suuuuper gesund sind, inzwischen liebe ich das Zeug, auch wenn ich bei meinen Blattgrün – Obst – Kombis immer noch so manches mach daneben liege: Zu bitter, zu dickflüssig, zu sauer oder schlichtweg eklig … der Welt beste Freund musste so einiges durchmachen in den letzten Monaten ;) (Der trinkt das Zeug inzwischen nämlich auch jeden morgen… ist schließlich suuuper gesund ^^)

Als Faustregel für das Mischen von grüner Smoothies kann man sich merken: ein Drittel Pflanzengrün, ein Drittel reifes Obst, ein Drittel Wasser.
Der Anteil der verschiedenen Bestandteile lässt sich natürlich variieren, besonders am Anfang sollten man etwas mehr Obst verwenden, um sich an den Geschmack zu gewöhnen.

Dafür haben die grünen Smoothies aber echt in sich: Sie versorgen den Körper optimal mit essentiellen Aminosäuren, Antioxidantien, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Die Bitterstoffe und das Chlorophyll aus dem Grünzeugs helfen zudem bei Magen-Darm-Beschwerden, fördern die Fettverbrennung und beugen Entzündungen vor.

Meine aktuelle Lieblingsmischung sieht wie folgt aus:

Zutaten für 2-3 Portionen:

1 Apfel
1 Banane
3 Erdbeeren
1 kleines Stück Ingwer
1 Würfel TK-Spinat
1 Handvoll TK-Erbsen
1/2 Handvoll Petersilie
1/2 Handvoll Basilikum
3 Zweige Thymian
4 Blättchen getrocknete Minze aus Omas Gaten

Und so geht’s:

Alles zusammen in den Mixer, Wasser zugießen und Go!
Sobald der Smoothie die gewünschte Konsistenz hat, entweder sofort trinken oder in ein verschließbares Gefäß füllen und später genießen.

Lässt sich auch prima am Abend vorher zubereiten und am nächsten Tag zur Arbeit mitnehmen. :)

grüner Smoothie
Seit einiger Zeit sind sogenannte grüne Smoothies im wahrsten Wortsinn in aller Munde – und das vollkommen zurecht! Wer sich und seinem Körper etwas richtig Gutes tun will, dem kann ich nur empfehlen regelmäßig einen solchen Smoothie zu trinken.

Genaue Rezepte findet man zwar im Internet, aber im Grunde kann man genauso gut experimentieren und improvisieren. Der grüne Smoothie besteht zu 50 % aus essbarem Pflanzengrün und zu 50 % aus reifem Obst. Beim PfLanzengrün gilt: je chlorophyllhaltiger, desto besser. Gut geeignet sind zum Beispiel Möhrengrün, oder Kohlrabiblätter, Spinat, Ruccola, oder Endiviensalat. An Obst eignet sich im Grunde alles, was euch schmeckt.
Das Blattgrün und das klein geschnittene Obst werden dann mit etwas Wasser in einen Mixer gegeben und zu einem Smoothie verarbeitet. Ich persönlich mag meinen Smoothie eher dickflüssig und verwende daher weniger Wasser, aber das ist ebenfalls Geschmacksache. Diese Mischung versorget den Körper optimal mit wertvollen Mikroorganismen, essentiellen Aminosäuren, Antioxidantien, vielen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.
Zudem wirken sich die im Blattgrün enthaltenen Bitterstoffe auch noch positiv auf die Linie aus. Sie fördern nämlich eine gesunde Darmflora, kurbeln die Fettverbrennung an und helfen bei Magen-Darm-Beschwerden.

Wer zum ersten Mal einen grünen Smoothie macht, dem würde ich raten mit Mischungsverhältnis von ca. 60-70 Prozent Obst zu 30-40 Prozent Blattgrün einzusteigen, da der Geschmack am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig sein mag.Trotzdem: Probiert es aus! Euer Körper wird es euch danken!

P.S. Für alle die sich anfangs doch nicht so ganz ohne Rezept an die Zubereitung herantrauen, hier eine Mischung, die Mir recht gut schmeckt:

1 Handvoll Blattspinat (TK-Spinat geht auch)
1 Banane
1 Kiwi
1 Pfirsich
150 ml Wasser

Alles in den Mixer werfen und pürieren – sieht etwas giftig aus – schmeckt aber super!

Vollkorn-Gemüse-Pizza
Pizza gehört definitiv zu meinen Top-Favoriten, wenn es um die Frage geht: Was kochen wir heute? Seit einiger Zeit bevorzuge ich die vegane Variante dieses Gerichts, obwohl ich durchaus kein Kostverächter bin, wenn es um Käse geht. Doch gerade bei dieser Vollkorn-Gemüse-Pizza kommt der Geschmack des frischen Gemüses meiner Meinung nach ohne eine fingerdicke Käseschicht viel besser zur Geltung. Für den Teig verwende ich für gewöhnlich Dinkelvollkornmehl und für die Sauce Stückige Tomaten aus der Dose, Salz, Pfeffer und ein paar frische Kräuter.

Für ein Backblech Vollkorn-Gemüse-Pizza braucht ihr:

Teig:
350 g Vollkorndinkelmehl
1/2 Würfel frische Hefe
1 EL Honig
150 -200 ml lauwarmes Wasser
1 EL Olivenöl
1 TL Salz

Sauce:
400 g stückige Tomaten aus der Dose
Salz
Pfeffer
frischer Kräuter (Oregano, Basilikum, etc.)

Belag:
frisches Gemüse der Saison

1. Aus den oben genannten Zutaten einen Hefeteig herstellen und diesen für mindestens 30 Minuten Vollkorn-Gemüse-Pizza gehen lassen. Ich lasse meinem gerne auch für einige Stunden gehen, dabei muss man jedoch darauf achten, dass der Teig nicht austrocknet. Dazu kann man den Hefeteig entweder mit mehl bestäuben, leicht mit Öl bestreichen oder in eine locker mit einem Deckel verschließbare Dose geben.

2. Für die Sauce mische ich nur Tomaten, Gewürze und Kraüter zusammen und lasse die ganze Schose einmal kurz aufkochen.

3. Wenn der Teig ordentlich aufgegangen ist, diesen auf einem Backblech ausrollen und noch mal für ein paar Minten gehen lassen. Das Gemüse klein schneiden.

4. Jetzt wird es ernst: Die Tomatensauce ruhig dick auf dem Teig verteilen und mit einer ordentlichen Schicht Gemüse belegen. Anschließend die Vollkorn-Gemüse-Pizza bei ca. 200°C für ungefähr 20 – 25 Minuten backen.

Dazu passt übrigens super ein veganes Pesto aus Pinienkernen, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Basilikum.