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Guacamole

Guacamole

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Guacamole gehört definitiv zu meinen liebsten Dips, ist super schnell gemacht und dazu auch noch unheimlich gesund. Leider hat die Avocado auf Grund ihres hohen Fettgehalts (etwa 25 g Fett auf 100 g Fruchtfleisch) einen Ruf als Dickmacher. Dennoch solltet ihr die Avocado keinesfalls links liegen lassen, denn  das kleine Kraftpaket kann mit jeder Menge guter und gesunder Inhaltsstoffe aufwarten: Das grüngelbe Fruchtfleisch steckt voller Vitamine der Gruppe B, E und D, sowie den Mineralstoffen Kalium, Calcium und Eisen. Bei den in der Avocado enthaltenen Fetten handelt es sich zu einem großen Teil um ungesättigte Fettsäuren, die urgesund sind, sich unter anderem positiv auf das Herzkreislaufsystem auswirken und zum Beispiel das Risiko für Herzinfarkte senken können. Außerdem ist Fett ja bekanntlich ein prima Geschmacksträger.  ;)
Die meistverbreitete Avocadosorte „Fuerte“, erkennbar an ihrer birnenartigen Form und der grünen Schale, hat einen etwas geringeren Fettgehalt, als die ebenfalls recht bekannte Sorte „Hass“.  (Kein Witz – die heißen wirklich so.) Sie zeichnet sich durch ihre dunkelviolette Schale und ihre cremige Konsistenz aus. Ursprünglich stammt die Avocado aus Mittelamerika, wird aber inzwischen auch in andern Regionen der Welt (z.B. Spanien, Israel, Kalifornien, Südafrika, etc.) angebaut.

Nun aber zurück zur Guacamole…. Und so geht’s:

Zutaten:

2 reife Avocados
Saft einer Limette
1 kleine Zwiebel
2 kleine Tomaten
Salz
Pfeffer
Chili (optional)

Zubereitung:

1. Die beiden Avocados halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen. In eine Schüssel geben, Limettensaft darüber geben und das Avocadofruchtfleisch grob mit einer Gabel zerdrücken.

2. Die Zwiebel schälen udn fein hacken. Tomaten halbieren, die Kerne entfernen  und das Tomatenfruchtfleich in kleine Würfel schneiden. Beides zur Avocado hinzugeben und die Guacamole mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Guacamole kann man super als Brotaufstrich  essen oder zum Dippen von Gemüse oder Nachos verwenden.

Mettigel und Mousse au chocolat

Mettigel und Mousse au chocolat

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Ein frohes neues Jahr 2014 wünsche ich allen Besuchern und Lesern meines Blogs – ganz gleich ob zufällige Besucher oder Wiederholungstäter. Ein großartiges Jahr fand gestern mit einer großartigen Party seinen würdigen Abschluss und ein hoffentlich ebenso großartiges Jahr wurde um Mitternacht mit einem schönen Feuerwerk eingeläutet!

Nun aber genug der Melancholie und zurück zu wesentlichen Dingen, wie beispielsweise diesem Mettigel. ;) Ich glaube seit meiner Kindheit keinen Mettigel mehr zu Gesicht bekommen zu haben. War er auf den Feiern meiner Eltern noch ein regelmäßiger Gast auf dem Partybuffet, ist er doch in den letzen 15 bis 20 Jahren selten geworden. Daher trug dieser Anblick gestern durchaus zu meiner Erheiterung Teil. Mettigel Mein eigener Beitrag zum Sylvesterbuffet war weniger 70’er dafür mehr 90’er – die Ära der Canape, Fingerfood und alles was möglichst international und kosmopolitisch klingt: Mousse au chocolatMousse au chocolat Lecker, kalorienreich und … sagte ich schon Lecker?! LECKER !!! (und in diesem Fall sogar Laktosefrei ^^)

♥ Laktosefreies Tiramusu ♥

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laktosefreies Tiramisu
Tiramisu gehört zu meinen absoluten Lieblingsdesserts, dass ich selbst wenn der Hosenbund schon kurz vor der Kapitulation steht, immer noch in mich reinschaufeln kann; muss?!; will?!; möchte?!…
Wie dem auch sei: Tiramisu steckt für gewöhnlich voller Laktose, was für viele Menschen ein Problem ist.
Die Lösung: Ein laktosefreies, veganes Dessert a la Tiramisu.

Zutaten für 8 Portionen:
2 Tassen kalter Espresso
225 g Zwieback (z.B. von Burger Knäcke)
200 g aufschlagbare Sojasahne
8 EL oder Amaretto
400 g Seidentofu
500 ml Sojamilch
140 g Zucker
2 Pck. Puddingpulver, Vanille
Kakao zum Dekorieren

Und so geht’s:
Den Vanillepudding nach Packungsanleitung, allerdings nur mit 500 ml Sojamilch und 140 g Zucker zubereiten. Ihr bekommt dann einen richtig dicken Pudding, also ein wenig auspassen, dass nichts anbrennt und sich keine Klümpchen bilden. Zum Abkühlen deckt ihr den Pudding mit einer Folie ab, damit sich keine Haut bildet.

Sobald der Pudding abgekühlt ist, kann es weitergehen. Dazu gebt ihr als nächstes den Seidentofu in eine große Schüssel, fügt den Pudding hinzu und bearbeitet das Ganze am besten mit einem Pürrierstab, bis sich eine homogene Masse ergibt. (Das solltest ihr übrigens nicht mehr all zu spät machen, um die Geduld eurer Nachbarn nicht zu sehr auf die Probe zu stellen, denn die ganze Aktion kann eine Weile dauern.) Nun noch die Sojasahne steif geschlagen und untergehoben und fertig ist die Creme. Wem die ganze Angelegenheit nicht süß genug ist, der kann nun noch etwas Zucker oder Agavendicksaft hinzugeben.

Jetzt geht’s ans Schichten. Dazu zunächst Espresso und Amaretto mischen un in eine fache Schüssel geben. Zwieback einzeln hineintauchen und nebeneinander in eine Auflaufform geben. Dann eine Schicht der Creme darüber geben und wieder eine Lage Zwieback. Abschließend kommt eine weitere Cremeschicht auf euer Tiramisu, die dann noch mit etwas Kakaopulver veredelt wird.

Das Tiramisu nun noch für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen (ja, ich weiß, dass ist hart, aber danach schmeckt es noch besser.

Couscous-SalatNicht immer reicht die Zeit um ein aufwändiges oder langwieriges Gericht zu kochen. Wenn’s bei mir mal schnell gehen muss, dann greife ich meist auf meine „Geheimwaffe“ Couscous zurück. Dieser muss nämlich nicht gekocht, sondern nur mit kochendem Wasser überbrüht werden und braucht dann nur noch fünf Minuten zum Ausquellen.

Perfekt für ein schnelles Mittag oder Abendessen!

Für den quick & dirty Couscous-Salat braucht ihr:

200 g Couscous
2 Möhren
1 Paprika
200 g kleine Tomaten
1 kleine Dose Mais
1 kleine Zucchini
Salz
Pfeffer
1 TL Agavendicksaft
50 ml Orangensaft
1/2 – 1 TL Kreuzkümmel
400 ml kochendes Wasser
etwas Olivenöl
1 Spitzer Zitronensaft

Außerdem:
300 g Sojajoghurt

Und so geht’s:

1. Das Gemüse waschen, putzen und in dünne Scheiben bzw. kleine Würfel schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Möhren bei starke Hitze für drei Minuten kräftig anbraten. Anschießend die Hitze reduzieren Zucchini und Paprika dazugeben und für weitere drei Minuten mitbraten. Agavendicksaft hinzugeben und leicht karamellisieren lassen. Das Gemüse mit dem O-saft ablöschen und für einige Minten köcheln lassen.

2. Couscous zusammen mit ca. einem halben Teelöffel Salz in eine große Schüssel geben. 400 ml Wasser im Wasserkocher zum kochen bringen, den Couscous damit übergießen und abgedeckt quellen lassen.

3. Nun geht’s schon zum großen Finale: Das angebratene Gemüse zusammen mit dem Mais und den Kirschtomaten zum Couscous geben. Kreuzkümmel und Zitronensaft zugeben und alles nachmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Den Salat am besten noch lauwarm zusammen mit einem großzügigen Klecks Sojajoghurt genüsslich verspeisen.

Vollkorn-Gemüse-Pizza
Pizza gehört definitiv zu meinen Top-Favoriten, wenn es um die Frage geht: Was kochen wir heute? Seit einiger Zeit bevorzuge ich die vegane Variante dieses Gerichts, obwohl ich durchaus kein Kostverächter bin, wenn es um Käse geht. Doch gerade bei dieser Vollkorn-Gemüse-Pizza kommt der Geschmack des frischen Gemüses meiner Meinung nach ohne eine fingerdicke Käseschicht viel besser zur Geltung. Für den Teig verwende ich für gewöhnlich Dinkelvollkornmehl und für die Sauce Stückige Tomaten aus der Dose, Salz, Pfeffer und ein paar frische Kräuter.

Für ein Backblech Vollkorn-Gemüse-Pizza braucht ihr:

Teig:
350 g Vollkorndinkelmehl
1/2 Würfel frische Hefe
1 EL Honig
150 -200 ml lauwarmes Wasser
1 EL Olivenöl
1 TL Salz

Sauce:
400 g stückige Tomaten aus der Dose
Salz
Pfeffer
frischer Kräuter (Oregano, Basilikum, etc.)

Belag:
frisches Gemüse der Saison

1. Aus den oben genannten Zutaten einen Hefeteig herstellen und diesen für mindestens 30 Minuten Vollkorn-Gemüse-Pizza gehen lassen. Ich lasse meinem gerne auch für einige Stunden gehen, dabei muss man jedoch darauf achten, dass der Teig nicht austrocknet. Dazu kann man den Hefeteig entweder mit mehl bestäuben, leicht mit Öl bestreichen oder in eine locker mit einem Deckel verschließbare Dose geben.

2. Für die Sauce mische ich nur Tomaten, Gewürze und Kraüter zusammen und lasse die ganze Schose einmal kurz aufkochen.

3. Wenn der Teig ordentlich aufgegangen ist, diesen auf einem Backblech ausrollen und noch mal für ein paar Minten gehen lassen. Das Gemüse klein schneiden.

4. Jetzt wird es ernst: Die Tomatensauce ruhig dick auf dem Teig verteilen und mit einer ordentlichen Schicht Gemüse belegen. Anschließend die Vollkorn-Gemüse-Pizza bei ca. 200°C für ungefähr 20 – 25 Minuten backen.

Dazu passt übrigens super ein veganes Pesto aus Pinienkernen, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Basilikum.