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Fluffige Apfelpfannkuchen für den großen Hunger

Fluffiger ApfelpfannkuchenAls mir dieses Bild kürzlich wieder „in die Hände fiel“, dachte ich unwillkürlich: „Yammy, Apfelpfannkuchen – das muss ich unbedingt mal wieder kochen!“ Tatsächlich ist es schon fast zwei Jahre her, dass dieses Foto aufgenommen wurde und in der Zwischenzeit gab es auch keine Apfelpfannkuchen bei uns. (Warum eigentlich?!) Dieses Exemplar hatte ich damals zusammen mit meiner großartigen großen Nichte (nicht zu verwechseln mit meiner großartigen kleinen Nichte) zubereitet und anschließend verputzt. Das Rezept ist also auch „kinder-approved“, wobei die große Nichte mittlerweile 14 Jahre alt und mir über den Kopf gewachsen – also kein Kind mehr – ist. ;)

Egal… Apfelpfannkuchen gehen immer!

Für zwei Personen bracht ihr:
2 Eier
200 g Mehl
50 ml Mineralwasser
200 ml (Soja-) Milch
100 g Zucker
Vanille
1 Prise Salz
1 Apfel

Und so geht’s:

1. Zunächst den Apfel schälen, entkernen und anschließend in dünne Spalten schneiden.

2. Nun geht’s ans Eier trennen. Anschließend wird das Eiweiß zu festem Schnee geschlagen.

3. Die übrigen Zutaten (bis auf die Äpfel) verrühren und den Eischnee unter den Teig heben.

4. Etwas Fett in der Pfanne erhitzen und die Hälfte der Apfelscheiben bei mittlerer Hitze etwas anbraten. Sobald diese Farbe genommen haben, die Hälfte des Teiges einfüllen und bei milder Hitze backen, bis die Ränder leicht bräunlich werden. Dann wenden und den Pfannkuchen von der andern Seite fertig backen.

5. Den zweiten Pfannkuchen genau so backen oder mit zwei Pfannen parallel arbeiten. Dann kann man das leckere Essen auch gemeinsam genießen :)

Guck mal Schatz, ich hab gekocht!

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Kochen zählt nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen des weltbesten Freunds. Das heißt nicht, dass er es nicht kann sondern nur, dass er normalerweise lieber mir oder dem Bringdienst unseres Vertrauens das Kochen überlässt, obwohl das was er zubereitet in 99,9 Prozent aller Fälle wirklich lecker ist.  Dementsprechend freut es mich immer sehr, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme und mit den Worten begrüßt werde: „Guck mal Schatz, ich hab gekocht!“

Gefüllte Wraps

Da kann man einfach seine Jacke, Tasche und die Schuhe in die Ecke pfeffern uns sich an den gedeckten Tisch setzten – herrlich! Ich kann mir kaum eine Frau stellen, dich sich über so eine Begrüßung nicht freuen würde ;) In diesem Sinne: Vielen Dank an den Welt besten Freund und guten Appetit!

Weihnachtsbutterplätzchen mit weißer Schokolade
Wenn es um das Backen von Weihnachtsplätzchen geht, dann entdecke ich jedes Jahr auf neue das Kind in mir… dann werden die Ausstechförmchen aus der hintersten Ecke der Vorratskammer heraus gekramt, bunte Streusel und Zuckerperlen gekauft und alle Jahre wieder das Rezept für die Butterplätzchen gesucht, dass ich natürlich Jahr für Jahr ein einem Ort platziere, wo ich es auf jeden Fall wieder finde werde, nur um es dann alle Jahre wieder unter leisem schimpfen zu suchen.
Das eigentlich abstruse an meiner Butterplätzchen-Manie ist, dass ich Butterplätzchen gar nicht so gerne esse. Schon als ich noch klein war, waren dies die Kekse, die am längsten in der Keksdose überlebt haben, aber dennoch meine allerliebsten Plätzchen zum Backen. Wahrscheinlich ist es auch die bloße Nostalgie kindlicher Weihnachtsvorfreude, die mich jedes Jahr dazu bringt Butterplätzchen zu backen.
Backen – besonders Plätzchen backen – macht deutlich mehr Spaß, wenn man es in Gesellschaft macht. Meine Gesellschaft in diesem Jahr: Julia und Katrin, meine beiden wunderbaren Arbeitskolleginnen.

Butterplätzchen Teig
Den Teig knetet man am besten mit den Händen

Los geht es mit dem Teig….
Keine Plätzchen ohne Teig und kein Teig ohne klebrige Teigfinger oder wie der Ruhrpottler  sagt: „Dat musse ordentlich mit’de Finger kneten, sonst kannse dat mit die Keks’kes vergessen.“ Nach einem relativ erfolglosen Versuch mit einem elektrischen Handmixer, der dazu beitrug die Küche mit einer gleichmäßigen Mehlschicht zu überziehen, stiegen wir rasch auf die gute alte Handknettechnik um.

Das Ergebnis: Ein recht klebriger, aber leckerer Teig, der jedoch nach 45 Minuten im Kühlschrank rasch wieder fest wurde. Anschließend ging es ans Ausrollen und Ausstechen. Wer da nicht wieder zum Kind wird, dem ist nicht zu helfen ;)

Butterplätzchen in Elchform

Es ist ein Elch entsprungen…

 

 

 

 

 

Was die Wahl der Ausstechförmchen angeht, so mache ich jedes Jahr den Fehler, mir möglichst kleinteilige Förmchen auszusuchen, die bereits beim Ausstechen, spätestens aber beim Transport auf das Backblech Probleme breiten. Dieses Jahr war es ein Elch, der mich beinahe zur Verzweiflung getrieben hätte und so mancher Keks-Elch hätte nach dem Transport auf’s Blech auch durchaus als Kuh durchgehen können…

Elch Plätzchen
… oder Büffel… oder … undefinierbares Dingens ^^ Nun aber zu wichtigsten, dem Rezept.

Für jede Menge leckere Butterplätzchen braucht ihr:

1 Pfund (500 g) Mehl
1 Messerspitze Backpulver
1/2 Pfund (250 g) Zucker
1/2 Pfund (250 g) Butter
2 Eier

Und so geht’s:

1. Alle Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und für ca 45 Minuten kalt stellen.
2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit Ausstechförmchen (z.B. Elche ^^) ausstechen. Backofen auf 180° vorheizen. Die Butterplätzen auf ein, mit Backpapier belegtes, Backblech setzten und für ca. 10 Minuten im Backofen backen.
3. Die Plätzchen nach dem Auskühlen nach Belieben mit Schokolade, Zuckerguss oder Streuseln dekorieren.

Sekt mit eiskalten Himbeeren

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Sekt mit Himbeeren 36°C und Sonne pur – so lob ich mir den Sommer! Nur eine Sache stört ein wenig.. die ganzen „Über-die-Hitze-Meckerer“, das sind im Übrigen oft genau die Menschen, die sich vorher über den langen Winter und den verregneten Frühling beschwert haben. Manchen kann man es einfach nicht recht machen. Ich hingegen genieße die schönen Sommertage und kühle mich, wenn es selbst mir doch mal zu warm werden sollte, einfach von innen ab.

Wie wäre es zum Beispiel – nach Feierabend versteht sich – mit einem schönen kalten Glas Sekt mit gefrorenen Himbeeren?!

Ich jedenfalls werde mich heute Abend mit meinem Buch und meinem „Himbeer-Sekt“ auf den Balkon setzten, die Füße hochlegen und den lauen Sommerabend genießen!

Und so geht’s:
Falls ihr euren Sekt auch mal mit Himbeeren veredeln wollt, nehmt ihr am besten ein Weißweinglas statt eines Sektglases. Das macht ihr dann halb voll mit gefrorenen Himbeeren und gießt es mit einem Sekt eurer Wahl auf.

P.S.: Ihr könnt anstelle des Sekts natürlich auch Weißwein oder Weißweinschole nehmen – das schmeckt genau so gut!

Vollkornbrot mit Walnüssen und Feta
Was gibt es besseres als frisch gebackenes, saftiges Vollkornbrot?! Was mich betrifft, so lautet die Antwort: nicht viel. Wer ebenso wie ich ein Brotliebhaber ist, der sollte dieses Rezept wirklich ausprobieren! Der Feta und die Möhre machen dieses Brot super saftig, ohne dass es dabei klebrig wird.

Um dieses Rezept nach zu backen baucht ihr die folgenden Zutaten:
1 Würfel frische Hefe
1 EL Agavendicksaft
ca. 150 ml lauwarmes Wasser
500 g Dinkelvollkornmehl
1 EL Meersalz
150 g Walnüsse, gehackt
1 Möhre, gerieben
100 g Feta, zerbröckelt
frische Kräuter nach Geschmack

Und so geht’s:
1. 150 ml lauwarmes Wasser mit Hefe und Agavendicksaft verrühren und abgedeckt stehen lassen, bis sich
Bläschen bilden.

2. Die Möhre grob raspeln und die Walnüsse hacken. Mehl in einer Schüssel mit Salz vermischen, in der Mitte eine Mulde formen und das Hefegemisch hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand verrühren und abermals für einige Minuten abgedeckt stehen lassen. Möhre, Feta, Walnüsse und Kräuter hinzugeben und alles zu einem elastischen Teig verkneten. (Bei Bedarf einfach noch etwas Wasser hinzugeben. Mit etwas Mehl bestäuben
und abgedeckt an einem warmen Ort 30 – 45 Min. gehen lassen.

3. Backofen auf 180 °C vorheizen. Teig nochmals durchkneten und zu einem Brotlaib formen. In eine mit Backpapier ausgelegte Brotbackform geben und abgedeckt für weitere 30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 1 Stunde backen.

Am besten schmeckt das Brot wenn es noch ganz frisch ist!
Guacamole

Mein Tipp: Guacamole eignet sich hervorragend als gesunder Brotaufstrich und harmoniert perfekt mit den Nüssen, Möhren und Feta im Brot.