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Toilettenpoesie

Toilettenpoesie

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Es ist doch immer wieder unterhaltsam, was man so auf öffentlichen Toiletten zu lesen bekommt: Angefangen von dem Klassiker “Ich war hier!” über allerlei Phrasen und Binsenweisheiten a la “Das Leben ist kein Ponyhof” versus “Das Leben ist doch ein Ponyhof!”, bis hin zu Liebesschwüren “Schakkeline + Kevin = Big Love” (wobei ich nicht weiß wie ernstzunehmend solche Liebesbekundungen sind, wenn sie auf einer Klotür stehen).

Im Grunde sind Toilettentüren so was wie der analoge Vorgänger von Facebook und Co.,

Während man heute seinen Status auf Facebook posted, derweil man auf dem Lokus hockt, hat man früher noch ganz oldschool die aktuelle Befindlichkeit mit einem Stift an die Toilettentüre gekrakelt.

Die besonders nostalgischen bzw. die besonders betrunkenen Kneipengänger machen dies auch heute noch – wie zum Beispiel Anna und Stina – deren Klo-Post mich zum Schmunzeln brachte.
Offenbar hielten die beiden Mädels es für notwendig ihren Unmut über den Zustand des Aborts in (seeehr einfachen und seeehr falschen Worten) kund zu tun.

Aber “Toilette” ist auch wirklich ein schwierges Wort – besonders ab 2 Promille… ^^

Kleiner Tipp für’s nächste Mal: einfach ein Synonym verwenden ^^

Das Teeloffel-Phänomen

Das Teeloffel-Phänomen

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Anders als die Zahl der Socken, die sich nach jedem Waschgang zu dezimieren schein, steigt die Zahl der Teelöffel in meinem Besitz – wenigstens gefühlt – stetig an. Jedenfalls finde ich immer wieder Teelöffel in meiner Besteckschublade, die nicht zu den übrigen passen.
Löffel
Stellt sich also die Frage: Wo kommen die her?!
In meinem Bekanntenkreis ist es gängige Praxis, dass man ein paar Flaschen Bier mitbringt, wenn man irgendwo eingeladen ist, aber Teelöffel?! Ich habe noch nie irgendwohin meine eigenen Teelöffel mitgenommen. Warum sollte ich auch? Und selbst wenn ich nicht ohne einen privaten Teelöffel in der Handtasche zu Einladungen ginge, dann würde ich meinen Teelöffel doch anschließend wieder mitnehmen…

Es sein… ja, es sei denn, es geht anderen auch so wie mir und dass, für die Teelöffel vorgesehene, Fach in der Besteckschublade quillt langsam aber sicher über.
Dann würde es natürlich Sinn ergeben überzählige Löffel in andere Haushalte zu schmuggeln, in der Hoffnung ihnen somit ein neues, behagliches zu Hause zu verschaffen. Eines steht jedenfalls fest: Wenn die lustige Löffelparade in meiner Besteckschublade weiteren Zuwachs erfährt, dann werde ich womöglich ebenfalls dazu übergehen, meinen Teelöffeln eine neue Heimstatt zu suchen…

…oder ich stecke sie in einem Socken in die Waschmaschine, in der Hoffnung, dass die dann ebenfalls verschwinden. ;)