Toilettenpoesie

Toilettenpoesie

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Es ist doch immer wieder unterhaltsam, was man so auf öffentlichen Toiletten zu lesen bekommt: Angefangen von dem Klassiker “Ich war hier!” über allerlei Phrasen und Binsenweisheiten a la “Das Leben ist kein Ponyhof” versus “Das Leben ist doch ein Ponyhof!”, bis hin zu Liebesschwüren “Schakkeline + Kevin = Big Love” (wobei ich nicht weiß wie ernstzunehmend solche Liebesbekundungen sind, wenn sie auf einer Klotür stehen).

Im Grunde sind Toilettentüren so was wie der analoge Vorgänger von Facebook und Co.,

Während man heute seinen Status auf Facebook posted, derweil man auf dem Lokus hockt, hat man früher noch ganz oldschool die aktuelle Befindlichkeit mit einem Stift an die Toilettentüre gekrakelt.

Die besonders nostalgischen bzw. die besonders betrunkenen Kneipengänger machen dies auch heute noch – wie zum Beispiel Anna und Stina – deren Klo-Post mich zum Schmunzeln brachte.
Offenbar hielten die beiden Mädels es für notwendig ihren Unmut über den Zustand des Aborts in (seeehr einfachen und seeehr falschen Worten) kund zu tun.

Aber “Toilette” ist auch wirklich ein schwierges Wort – besonders ab 2 Promille… ^^

Kleiner Tipp für’s nächste Mal: einfach ein Synonym verwenden ^^

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