Warum jetzt alles anders wird und das niemanden interessiert…

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Als ich vor rund drei Jahren anfing dieses Blog zu schreiben, dachte ich noch, ich könne mit einem Foodblog reich und berühmt werden… Na ja, vielleicht nicht gerade reich, aber ich hatte zumindest den Gedanken im Hinterkopf, mir in der Foodbloggerszene einen Namen zu machen.
Ganz offensichtlich ist dieser Fall nie eingetreten und ich kann mir auch sehr gut vorstellen warum.

1. Ich blogge viel zu unregelmäßig!

Ein wichtiger Grundsatz, wenn man sich in der Blogosphäre einen Namen machen will ist Kontinuität. Jemand der wie ich nur alle paar Monate (wenn überhaut) mal einen Post raushaut, wird nicht gehört.

2. Ich habe keine klar erkennbare Botschaft!

Ich habe in der Vergangenheit mal ein wenig über Essen gebloggt (was in der Tat zu meinen großen Leidenschaften gehört), aber auch hier und da mal über Bücher (wohl meine größte Leidenschaft aus früheren Jahren) und wenn es mir gerade in den Kopf kam, auch über irgendwelche anderen Banalitäten. Dabei weiß ich als Content Marketeer doch eigentlich ganz genau, wie wichtig neben einer zeitlichen auch eine inhaltliche Kontinuität ist.

3. Ich mache beschissene Fotos!

Gerade bei einem Foodblog sind gute Fotos der zubereiteten Speisen essentiell. Wer mag schon auf einen Link klicken in dessen Vorschaubild sowohl hinsichtlich der Bildqualität als auch der Ausrichtung der präsentierten Speise eher drittklassig ist? Genau, keiner.

Der geneigte hypothetische Leser (denn faktisch schreibe ich dieses Blog ja nur für mich) würde nun vermutlich sagen: Ja und wenn du das alles so genau weißt, warum änderst du dann nichts daran??

Ganz einfach, weil es für mich inzwischen drittrangig ist, ob jemand meine Posts liest oder nicht. Viel wichtiger ist für mich, dass ich wieder Spaß daran bekommen dieses Blog zu führen und mich nicht mehr abhängig mache von irgendwelchen selbst aufoktroyieren Vorgaben.

Ich habe mich in den letzten Jahren deutlich verändert. Ich bin selbstbewusster geworden, habe andere Interessen als früher und ein klareres Bild von dem, was ich will und was nicht.

Und ich erachte es als vollkommen legitim, wenn sich diese Entwicklung auch in meinem Blog niederschlägt.
Lass mal reden wird fortan meine digitale Spielwiese sein, auf der ich mich immer mit den Dingen auseinandersetzten werde, die mich gerade beschäftigen.
Kurz -> 100% Katharina-Content.

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